YetAnotherForum
Willkommen, Gast! Suche | Aktive Themen | Einloggen | Registrieren

Twitter und Instagram: Bundestag will sich ins digitale Neuland wagen
pc-chaot
#1 Geschrieben : Mittwoch, 12. Juni 2019 10:15:23
Rang: Administration


Gruppe: Moderator, Tester, Administrators, Registered

Mitglied seit: 23.01.2010
Beiträge: 13.556
Wohnort: zu hause
Nach langer Social-Media-Abstinenz könnte das Parlament nun laut Berichten "sobald wie möglich" soziale Netzwerke erobern. Facebook bleibt noch fraglich.

Im Gegensatz zum Bundesrat stand der Bundestag dem Betrieb eigener Kanäle in sozialen Medien bislang weitgehend skeptisch gegenüber. Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zeigte sich wiederholt besorgt, dass Parteien, Ministerien, Verbände oder Unternehmen Nachrichten selbst zu produzieren suchten. In sozialen Netzwerken wird laut dem 76-Jährigen "noch die unsinnigste Meinungsäußerung über die Maßen verstärkt". Trotzdem soll das Abgeordnetenhaus nun "sobald wie möglich" zumindest auf Twitter und Instagram aktiv werden, sofern es keine schwerwiegenden datenschutzrechtlichen Bedenken dagegen gibt.

"Shitstorm" überm Bundestag?

Dies geht aus einem Beschluss der Kommission für innere Angelegenheiten des Ältestenrates des Bundestags hervor, über den die Welt und der NDR übereinstimmend berichten. Soziale Medien sollen demnach fortan stärker als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit begriffen werden und Angebote wie "Heute im Bundestag", die altgediente Zeitung "Das Parlament" oder den hauseigenen YouTube-Kanal ergänzen, auf dem bislang das Parlamentsfernsehen live übertragen sowie Aufzeichnungen von Plenardebatten oder Ausschusssitzungen publiziert werden. Social-Media-Experten dürften zunächst aber nicht eingestellt werden, auch ein konkretes Startdatum für die erweiterten Online-Aktivitäten gibt es noch nicht. Beobachter warnen bereits vor dem "ersten Shitstorm", wenn die Verwaltung digitale Kommunikation als Nebenbeschäftigung ansehe.

Ein große Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Facebook und Messenger-Diensten wie WhatsApp. Dazu soll eine Projektgruppe bis Mitte Oktober einen Vorschlag erarbeiten beziehungsweise prüfen, ob derlei Dienste überhaupt bespielt werden sollen. Bei Facebook gibt es den Meldungen zufolge vor allem Bedenken, ob ein Auftritt dort mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und den damit verknüpften Verantwortlichkeiten auch der Betreiber vereinbar ist. Digitalpolitiker mehrerer Fraktionen begrüßten die Pläne: Es gelte vor allem angesichts der vom YouTuber Rezo ausgelösten Debatte die Dynamik des politischen Diskurs in den sozialen Netzwerken gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden im Blick zu behalten.

QUELLE mit Links

Informationen über meine Test-Umgebungen <--- im Beitrag #4, auch mit den getesteten Betriebssystemen
In meinen Nachrichten-Quellen befinden sich (fast) immer weiterführende Links, Bilderstrecken und Videos!
Weitere Meldungen aus dem IT-Bereich findet Ihr unter heise.de und winfuture.de
Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern. (Konfuzius)


mfG --pc-chaot--
Benutzer, die gerade dieses Thema lesen
Guest
Das Forum wechseln  
Du kannst keine neue Themen in diesem Forum eröffnen.
Du kannst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge nicht löschen.
Du darfst deine Beiträge nicht editieren.
Du kannst keine Umfragen in diesem Forum erstellen.
Du kannst nicht an Umfragen teilnehmen.

YAFPro Theme Created by Jaben Cargman (Tiny Gecko)
Powered by YAF | YAF © 2003-2009, Yet Another Forum.NET
Diese Seite wurde in 0,027 Sekunden generiert.