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Verbindungsprobleme ? Schwankender Download?
Emigrant
#1 Geschrieben : Sonntag, 12. Dezember 2010 21:03:38
Rang: Guest

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Mitglied seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.523
Vorweg eine Bemerkung: natürlich wißt Ihr , was Troianer und andere Ungeziefer alles anrichten können.

z.B. keine Verbindung zum Internet

Noch ein Beispiel: Bots

Unter einem Bot (vom Begriff robot abgeleitet) versteht man ein Computerprogramm, das weitgehend selbstständig sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein, auch ohne dessen Wissen.
„Bösartige“ Bots werden beispielsweise zum Sammeln von E-Mail-Adressen für Werbezwecke, für das massenhafte unautorisierte Kopieren von Webinhalten bis hin zum systematischen Ausspionieren von Softwarelücken von Servern mit dem Ziel des Einbruchs in Server eingesetzt.
Kommunizieren Bots untereinander, so spricht man von einem Botnet. (aus Wikipedia sei Dank). Auch unwissend Teil eines Botnetzes zu sein, kann eine Quelle für schwankende Downloads darstellen.
Deswegen: vor allen weiteren Maßnahmen sicherstellen, mit einem von Ungeziefer freien System zu arbeiten.

Der VIRENSCAN ist absolute Pflicht.
Erst dann stellt sich die Frage:


Wie schnell muss DSL sein? Ist meins zu langsam?

1. Download testen
2. Normalwerte
3. Am Anfang habe ich einen hohen Download
4. Ping
5. Auf Viren und Spyware testen
6. Hardware zu alt?
7. welchen DSL-Speed mit welcher Leitungsqualität?

1. Download testen

Teste zunächst mal Deinen Provider.
Finden sich in Deiner Region Leitungsprobleme?
Schau mal hier nach: http://provider-stoerung...g/ubersicht-dns-server/ http://www.heise.de/netz...oerungen-im-ueberblick/
Teste Deinen Download auf 1. www.speedcheck.arcor.de oder 2. www.speedmeter.de http://provider-stoerung.de (nur eine Auswahl, es gibt bestimmt noch andere Speedtests) und poste das Ergebnis in Deine Frage. Nicht ins FAQ!
Diese Tests können aber nur ein Anhaltspunkt sein, da sie die Gegebenheiten unter realen Dreamloadbedingungen kaum wiederspiegeln. Es gibt im Internet eine Menge Seiten, die einen Speedtest anbieten mit dem man prüfen kann, wie schnell die eigene Internetverbindung ist. Eines haben diese Tests alle gemeinsam. Sie sind nicht zuverlässig!und geben gerade bei schnellen Internetverbindungen (über 10 MBits Downstream) viel zu niedrige Werte aus.
Zum nachlesen, wer sich noch etwas näher informieren möchte:

Warum die Web-Geschwindigkeitsanzeigen ungenau arbeiten



Der Test darf nur ausgeführt werden, wenn kein weiterer PC Online ist, und keine andere Software läuft.

Am besten wäre es den Test nicht am Wochenende oder Abends zu machen, da dann das Internet überlastet sein könnte.

2. Normalwerte

8 Bit = 1 Byte abzüglich 5% Overhead (Overhead = Daten, die nicht primär zu den Nutzdaten zählen, sondern als Zusatzinformation zur Übermittlung oder Speicherung benötigt werden) macht das:

DSL768 :8 -5% = 90KByte/s
DSL1000 :8 -5% = 120KByte/s
DSL6000 :8 -5% = 720KByte/s
DSL16000:8-5%= 1900KByte/s
usw.

3. Am Anfang habe ich einen hohen Download

Bei einem Download startet der Download bereits im Hintergrund während man noch einen Speicherort sucht. Wenn man dann einen Speicherort gefunden hat, muss der Zähler die bereits verstrichenen Sekunden wieder aufholen, und zeigt dadurch in den ersten Sekunden sehr hohe Werte an, die sich dann nach 1 Minute auf den Normalwert einpendeln.

4. Ping
Der Ping hat nichts mit dem Download zu tun, das sind zwei unterschiedliche Sachen. Der Ping ist die Zeit die ein Datenpaket braucht, der Download ist die Menge an Daten die fließt.
Der Ping ist bei DSL normalerweise 40-80. Mit Fastpath liegt er bei 20-50.
Bei WLAN kann der Ping auch höher sein. Um das zu testen sollte man den PC mal mit Kabel verbinden.

5. Auf Viren und Spyware testen
Teste Deinen PC erst einmal auf Viren und Spyware


6. Hardware zu alt?
Eure Hardware muss auch auf dem neusten Stand sein, d.h. Firmware update oder komplett neu!

7. welchen DSL-Speed mit welcher Leitungsqualität?
Welche DSL-Speed Ihr bekommen könnt, hängt hauptsächlich von der Kabelqualität und Länge zur Vermittlungsstelle ab. Diese sog. Dämpfungswerte und Rauschabstände kennt normalerweise nur der Provider. Man kann diese Werte, allerdings etwas ungenau, auch aus einigen Routern auslesen.

8. Nachverfolgen eines Pfades mithilfe von tracert (Befehl)
So verfolgst Du einen Pfad mit dem Befehl "tracert"
* Öffne die Eingabeaufforderung, und gib Folgendes ein:
cmd.exe
Gib beispielsweise an der Eingabeaufforderung Folgendes ein, um den Pfad von diesem Computer zu Dreamload
zu verfolgen:
tracert 91.223.220.25 oder dream.hostredirects.com
Werte bis bis 30ms sind in Ordnung, , alles über 50ms ist kritisch


Hinweise
* Der Befehl tracert verfolgt den Pfad durch Senden von ICMP-Echoanforderungen und -Echoantworten (Internet Control Message-Protokoll), vergleichbar mit dem Befehl ping, um Befehlszeilenberichte zu jedem durchlaufenen Router und der RTT (Roundtrip Time, Übertragungszeit) für jeden Abschnitt zu erzeugen. Durch Paketfilterrichtlinien für Router, Firewalls oder andere Typen von Sicherheitsgateways kann die Weiterleitung von diesem Datenverkehr verhindert werden.
* Wenn der Befehl tracert fehlschlägt, kanst Du anhand der ausgegebenen Befehlsdaten feststellen, bei welchem dazwischenliegenden Router die Weiterleitung fehlgeschlagen ist oder verlangsamt war.
Über den Befehl pathping 91.223.220.25 oder pathping dream.hostredirects.com erhältst Du Details zur Weiterleitung und zum Verlust von Paketen an den einzelnen Routern und Verknüpfungen des Pfades.
Vorher sollte geklärt sein:
- in den Client Einstellungen wurde keine Geschwindigkeitsbegrenzung eventuell aktiviert, z.B durch verklicken gesetzt.
- nebenbei läuft auch kein Stream (direkt im Client, YouTube, ...) bzw. anderer Download (mittels FTP, HTTP, ...)
- am DSL Modem/Router wurde nichts verändert in letzter Zeit?
- Dein Provider betreibt kein umgekehrtes "traffic shaping" ...mal googeln...
Zitat:
"Traffic Shaping ist ein Verfahren zur Änderung der Verkehrs-Charakteristik auf einer Verbindung, um eine bessere Streckenauslastung zu erreichen."
(eigentliches traffic shaping.)
Das geht aber auch umgekehrt:
Zitat:
Hierbei werden zu festen Zeiten bestimmte Onlineanwendungen..... extrem verlangsamt, andersweitig gestört oder gar komplett gesperrt.
Hierzu zählen neben Streaming Angeboten........ was sich in extrem hohen Latenzen (Pings) bis hin zu Verbindungsabbrüchen bemerkbar macht.

Wer macht denn sowas.....

- Dein Provider (wie in so manch Kleingedrucktem zu lesen) drosselt nicht seine Leistung nach Abruf einer bestimmten Datenmenge. Z.B sowas....
Zitat:
Internet-Flat mit bis zu 16.000 kBit/s.
Ab 100 GB Datenvolumen/
Monat reduzierte Bandbreite (1.000 kBit/s) bis Monats-
ende.
immerhin einer der größten Provider!

- irgendein Update oder neue Software am PC bezüglich Sicherheit (Firewall, ...)
-Alle zusätzliche Sicherheitssoftware, die einenReal-Time-Check durchführt (Web-Guards etc.) können die Leitungsgeschwindigkeit, speziell bei ssl-Ports wie dem Port 563, extrem beeinträchtigen
(verlangsamen)
Achja..Danke TS2k
TS2k schrieb:

Der Classic verwendet die Ports 80, 119, 443, 563 - für den Download mit SSL wird 563 (NNTPS) verwendet (Standardmässig aktiv).

Der Silverlight verwendet die Ports 119, 443 - für den Download wird 119 (NNTP, daher ohne SSL) verwendet.
Download mittels SSL wird von Silverlight Framework noch nicht unterstützt, vielleicht kann das aber nun durch Silverlight v5 geändert werden.




Text wird laufend überarbeitet


pc-chaot
#2 Geschrieben : Montag, 13. Dezember 2010 09:35:52
Rang: Administration


Gruppe: Moderator, Tester, Administrators, Registered

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Beiträge: 13.831
Wohnort: zu hause
Danke Emigrant, für dieses ausführliche Tutorial.

Hinzufügen möchte ich eigentlich nur, das bei den im Tut angegebenen Tests oftmals nur der klassische Port für die Internet-Verbindung, also in der Regel der Port 80, getestet wird. SSL-Ports, wie der Port 563, der beim Classic-Client von Dreamload genutzt wird, werden damit meist gar nicht getestet.

So kann ein Download direkt aus dem Browser, der über den Standard-Port ausgeführt wird, bei installierter zusätzlicher Internet-Schutz-Software durchaus schneller sein als ein Download über SSL-Ports.

Das bitte auch beachten, bevor Ihr ein Verbindungsproblem mit der vermuteten Ursache Dreamload-Server hier ins Forum stellt.
Natürlich kann es auch mal einen technischen Fehler bei Dreamload geben, dieser wird dann aber zeitnah vom Dreamload-Team gegengetestet und hier bekannt gemacht.

Also, als Tipp: Bitte mal die zusätzliche Sicherheits-Software DEINSTALLIEREN, ein Deaktivieren reicht meist nicht, einen System-Neustart machen, und dann (mit aktivierter Windows-eigener Firewall) nochmal den Speed bzw. den Download testen.

Eine zusätzlich installierte Sicherheits-Software ist oftmals der Auslöser für eine zu langsame Verbindung oder für Probleme mit Programmen wie dem Client von Dreamload. Als ausreichend für den Internetschutz ist eine gute Firewall und ein guter Virenscanner empfohlen, mehr bringt meist eher weniger. Das soll im Klartext heißen, wer seinen PC mit zusätzlichen Sachen extrem absichert, muß meist auch mit gewissen Einschränkungen leben.

Ergänzender Hinweis:

Die Clients werden beide (Classic und Silverlight) auf einer "normalen" Betriebssystem-Oberfläche (wie vorgehend beschrieben) getestet. Bei der Verwendung einer Security-Suite oder speziellen Internet-Sicherhheitsprogrammen bitte immer die Beschreibungen zu deren internen Regeln beachten. Aufgrund der Vielzahl der angebotenen Suites ist es nicht möglich, die Verträglichkeit der Clients auf und mit allen diesen Suites zu testen. Und beim Silverlight-Client kann es schon mal sein, dass eventuell kurz angezeigte Hinweise der Sicherheits-Software durch den Vollbild-Vordergrund-Modus verdeckt werden.
Informationen zur Betriebssystemumgebung einiger Beta-Tester findet ihr >HIER<

Da jetzt verstärkt das mobile Internet genutzt wird, habe ich auch dazu einen passenden Artikel gefunden

--pc-chaot--

Informationen über meine Test-Umgebungen <--- im Beitrag #4, auch mit den getesteten Betriebssystemen
In meinen Nachrichten-Quellen befinden sich (fast) immer weiterführende Links, Bilderstrecken und Videos!
Weitere Meldungen aus dem IT-Bereich findet Ihr unter heise.de und winfuture.de
Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern. (Konfuzius)


mfG --pc-chaot--
micha57
#3 Geschrieben : Samstag, 7. Mai 2011 05:56:40
Rang: Ist neu hier

Gruppe: Registered

Mitglied seit: 28.03.2010
Beiträge: 1
Wohnort: ja
Hallo.

Ich habe mich bis jetzt zurückgehalten und nur mitgelesen.
Wenn ich dann allerdings Beiträge lese wie: "...der Client startet nicht mehr..." oder "...ich kann seit einiger Zeit nichts mehr downloaden..." und dann, mehrere Beiträge später, "...ich verwende Kaspersky..." oder: "...ich habe XYZ-Internet-Scurity-Suite.." dann kann ich die Welt nicht mehr verstehen.

Leute, das Usenet ist kein Kuscheltier-Zoo! Da lauern ne Menge Viren, Trojaner und Würmer!
Und wenn dann einerseits auf absolute Sicherheit geachtet wiord, man sich aber andererseits in der Schlangengrube austoben will und sich dann, wenn das eigene Sicherheitsequipment derartige4 Programme wie den Client sperrt, auch noch bei Dreamload darüber beschwert, dann geht mir der Hut hoch.

Diese User sollten sich diesen ganzen Thread mal ausgiebig durchlesen, a<m besten ausdrucken und an den Monitor kleben!

Wer das Usemnet nutzen will, muß eben einige Kompromisse eingehen, anders kann das nicht klappen.
Ich kann hier nur die Engelsgeduld der Moderatoren loben, die trotz solcher Beiträge die Ruhe behalten.

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit diesem Service, der beiweitem besser ist als bei anderen Anbietern, und ich suche bei derartigen Problemen zuerst mal bei mir selber im System, bevor ich anderen den schwarzen Peter unterjubele.

In diesem Sinne, das mußte ich mal loswerden.

Viele Grüße micha57
Emigrant
#4 Geschrieben : Sonntag, 18. Dezember 2011 18:38:53
Rang: Guest

Gruppe:

Mitglied seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.523
Hier eine Zusammenstellung von Datenübertragungsraten. (Gemopst von cOOper, Forenwächter bei www.usenet-4all.info)

]Datenübertragungsraten by cOOper[/url]
TS2k
#5 Geschrieben : Sonntag, 18. Dezember 2011 19:17:14
Rang: Alter Hase


Gruppe: Registered

Mitglied seit: 20.12.2009
Beiträge: 1.125
Sehr schöne Tabelle von Emi :-)


Zugang: Kabelprovider mit 16 MBit/s = 2 MB/s System: siehe hier

westi
#6 Geschrieben : Montag, 26. Dezember 2011 19:04:46
Rang: Alter Hase


Gruppe: Registered

Mitglied seit: 07.12.2009
Beiträge: 329
Schaut doch mal da ........ist doch extra für das usenet da >>>>>> http://broadband.mpi-sws...transparency/bttest.php


wundert euch net über Euer Ergebniss........... bis dahin
greetz westi =)


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pc-chaot
#7 Geschrieben : Montag, 26. Dezember 2011 19:25:35
Rang: Administration


Gruppe: Moderator, Tester, Administrators, Registered

Mitglied seit: 23.01.2010
Beiträge: 13.831
Wohnort: zu hause
Moin,
danke, @westi,
dumm ist nur, daß der Test 3x nach 200 Sekunden restartet und dann dieses Ergebnis bringt:
We are sorry. Our measurement servers are currently overloaded and cannot serve you at the moment. Please try again later.

Informationen über meine Test-Umgebungen <--- im Beitrag #4, auch mit den getesteten Betriebssystemen
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mfG --pc-chaot--
Emigrant
#8 Geschrieben : Montag, 26. Dezember 2011 19:34:39
Rang: Guest

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Mitglied seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.523
pc-chaot schrieb:
Moin,
danke, @westi,
dumm ist nur, daß der Test 3x nach 200 Sekunden restartet und dann dieses Ergebnis bringt:
We are sorry. Our measurement servers are currently overloaded and cannot serve you at the moment. Please try again later.


hi westi!
Nach Deinem Beitrag müssen die Server überlastet sein. :-) <ironie aus>
Dank Dir jedenfalls für die Anregung, muß man halt mal Nachts probieren.Den gleichen overload-Hinweis hab ich nämlich auch.
Auf Deutsch erklärt es :
Chip. de
pc-chaot
#9 Geschrieben : Montag, 26. Dezember 2011 21:15:09
Rang: Administration


Gruppe: Moderator, Tester, Administrators, Registered

Mitglied seit: 23.01.2010
Beiträge: 13.831
Wohnort: zu hause
Also,zur Erklärung:
ich habe den Test kurz nach einem erflogreichen full-speed-download gestartet. Mit obigem Ergebnis
Merkwürdig ist dabei auch, daß man keine Ziel-IP eingeben kann.
Also, wohin geht der Test über nntp ??

Informationen über meine Test-Umgebungen <--- im Beitrag #4, auch mit den getesteten Betriebssystemen
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mfG --pc-chaot--
Emigrant
#10 Geschrieben : Montag, 26. Dezember 2011 22:07:17
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Beiträge: 1.523
Ich hab dann nach einigem Probieren diesen Test erfolgreich ausgeführt.
Er reicht aber nicht aus und gibt nur <immerhin> Hinweise. Getestet wird nämlich nur der NNTP-Port 119;
443 und 563 bleiben außen vor.
563 (NNTPS) wird für SSL verwendet ( im Classic ein-und auschaltbar; in der Standardeinstellung auf aktiv gesetzt).

Edit am 28.12.2011 von Emi, er schrieb:
Ich hab ihn inzwischen mehrfach erfolgreich probiert. Der Test gefällt mir, ist aber nur eingeschränkt fur Dreamload brauchbar. (nur Port 119)


Emigrant
#11 Geschrieben : Freitag, 30. Dezember 2011 10:43:27
Rang: Guest

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Mitglied seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.523
Hier zusammengefasst die Liste der wichtigen Ports und ihre Protokolle (nach der IANA)

........TCP.....UDP
80.....Ja.......Nein..........Hypertext Transfer Protocol (HTTP)
119...Ja.......Nein..........Network News Transfer Protocol (NNTP)
443...Ja.......Nein..........HTTPS (Hypertext Transfer Protocol over SSL/TLS)
563...Ja.......Ja.............NNTP protocol over TLS/SSL (NNTPS)

Unterschied UDP/TCP
westi
#12 Geschrieben : Sonntag, 1. Januar 2012 13:07:37
Rang: Alter Hase


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Mitglied seit: 07.12.2009
Beiträge: 329
Emigrant schrieb:
Ich hab dann nach einigem Probieren diesen Test erfolgreich ausgeführt.
Er reicht aber nicht aus und gibt nur <immerhin> Hinweise. Getestet wird nämlich nur der NNTP-Port 119;
443 und 563 bleiben außen vor.
563 (NNTPS) wird für SSL verwendet ( im Classic ein-und auschaltbar; in der Standardeinstellung auf aktiv gesetzt).

Edit am 28.12.2011 von Emi, er schrieb:
Ich hab ihn inzwischen mehrfach erfolgreich probiert. Der Test gefällt mir, ist aber nur eingeschränkt fur Dreamload brauchbar. (nur Port 119)





Hallo Emi...

dann verwendet mal diesen speedtest>>>>
http://broadband.mpi-sws...transparency/bttest.php
und wählt dabei "usenet" aus.
dort werden explizit die ports der usenetserver überprüft.
online-speedtest zielen meist nur auf die ports 80 und 8080 ab und machen keinerlei aussage über die drosselung einzelner ports seitens eures ISP// hast Du es so gemacht ?

Ach und nochwas interessantes >>>>> http://www.petitiononlin...tschland-gmbh-co-kg/108


greetz westi =)


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Emigrant
#13 Geschrieben : Sonntag, 1. Januar 2012 14:09:15
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Mitglied seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.523
Hi westi!
Genau von diesem Test hab ich geschrieben. In der Einstellung "usenet" wird der Port 119= NNTP getestet, so ist es auch der dazugehörigen Dokumentation dargelegt.
Trotzdem halte ich ihn für das im Moment beste Werkzeug zum Thema throttling.

Und mit diesem Satz:

westi schrieb:


online-speedtest zielen meist nur auf die ports 80 und 8080 ab und machen keinerlei aussage über die drosselung einzelner ports seitens eures ISP// hast Du es so gemacht ?



rennst Du bei mir offene Türen ein.

Das macht diese Speedtests für mich nahezu unbrauchbar.


pc-chaot
#14 Geschrieben : Dienstag, 2. Juli 2013 12:49:13
Rang: Administration


Gruppe: Moderator, Tester, Administrators, Registered

Mitglied seit: 23.01.2010
Beiträge: 13.831
Wohnort: zu hause
Moin,
angesichts der Enthüllungen über Spionage der Geheimdienste stellt sich die Frage, wie man dem entgehen kann. (Dazu haben wir im Kaffeeklatsch derzeit aufgrund der Fülle an Informationen mehrere aktive Threads)
Dazu gibt es mehrere Lösungen, die außerdem auch das Surfen/Streamen/Downloaden im Internet erheblich beschleunigen können.

Lösungen:


Verschleiern der eigenen IP

Hierbei gibt es für jeden modernen Internet-Browser so genannte "Plugins", bei Firefox hat sich "anonymox" als durchaus tauglich erwiesen.
LINK
Die (kostenfreie) Version eignet sich allerdings nur zum unerkannten Surfen. Wer Streamings (z.b.: von Youtube) ansehen will, muß dann für eine schnelle (bis 16Mbit) Verbindung schon mal 5 € pro Monat investieren. Interessanter Nebeneffekt:
Auch Streams/Videos die eigentlich in Deutschland nicht verfügbar sind, können angesehen werden.
Die Methode ist denkbar einfach:
Der Browser, den Ihr benutzt, sendet IMMER die eigene IP an die Zieladresse! Wird diese Browser-Intern verschleiert oder gar auf eine ausländische IP umgeleitet, genießt Ihr die Vorzüge des jeweiligen Landes.

Nutzung eines "virtuellen privaten Netzwerkes" (VPN)

Das Verschleiern der IP über den Browser greift (leider!) nur für Browsing und Download DIREKT über den Browser!

Durch Nutzung eines VPN wird der gesamte (verschlüsselte!) Datenverkehr, also auch Download-Programme, über zum Teil auch anonymisierte Stellen im Ausland gelenkt.

Für Einsteiger empfehlenswert:
"Open VPN" in der Free-Version. Wer allerdings wirklich "Speed" haben will, muß schon zu kostenpflichtigen Abos greifen, etwa "GlobalVPN"oder IBVPN. Bei den meisten VPN-Angeboten seht Ihr (leider!) den möglichen Speed erst NACH Vertragsabschluß! Bei Global-VPN kostet 1 Monat mit 825KB/s etwa 7 €. Das eignet sich aber durchaus schon zum (beschleunigten) Streamen via Youtube, besonders in den Abendstunden bzw. am Wochenende.
Es gibt zu diesem Zweck diverse Angebote, einfach Freund Google bemühen!

HINWEIS:
Einige ISP unterstützen VPN (noch!) nicht, hierzu solltet Ihr Euch erkundigen, bevor Ihr Geld investiert! Eventuell mü0t Ihr auch einige Konfigurationseinstellungen im Router ändern!
Hier findet Ihr einige VPN-Anbieter im Vergleich, außerdem sind dort einige Fragen einfach erklärt, zum Beispiel: wofür brauche ich VPN


[Update, 01.08.2013]

Angesichts neuer Enthüllungen zum Abhörskandal der NSA in Bezug auf das Programm "Xkeyscore" bin ich nach Durchsicht der veröffentlichten Folien zu dem Schluß gekommen, daß eine Geldausgabe für ein (zudem meist sehr langsames, was Downloadspeed betrifft) virtuelles Netzwerk sinnlos ist, denn es verstärkt sich durch die Folien zu "Xkeyscore" der Verdacht, daß die NSA ganz gezielt nach verschleierter/verschlüsselter Internet-Kommunikation suchtFluchen

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mfG --pc-chaot--
pc-chaot
#15 Geschrieben : Dienstag, 25. Februar 2014 12:14:12
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Wohnort: zu hause
Störungen bei DSL

Die große Verbreitung von DSL hat dazu geführt, dass in den Telefonkabeln von den Vermittlungsstellen zu den Kunden immer mehr DSL-Anschlüsse geschaltet sind. Das Problem dabei, je mehr DSL-Anschlüsse in einem Kabelstrang geschaltet sind, desto mehr stören sich die DSL-Signale gegenseitig.

Es ist wie auf einer Party: Anfangs, wenn noch wenige Gäste da sind, kann sich jeder mit jedem in angenehmer Lautstärke unterhalten. Doch wenn immer mehr Gäste kommen und sich untereinander unterhalten, steigt automatisch die Lautstärke (erhöhte Sendeleistung). Die Unverständlichkeit der Gespräche steigt an (steigende Fehlerrate). Jeder versucht genauer hinzuhören (gute Empfindlichkeit und gute Trennschärfe). Irgendwann sind so viele Gäste im Raum, dass man sich gegenseitig anschreien muss, um sich noch verstehen zu können (stark erhöhte Sendeleistung). Doch gerade dieses Schreien führt zu weiteren Störungen in andere Unterhaltungen. Die Unverständlichkeit nimmt weiter zu (stark steigende Fehlerrate) und der Informationsgehalt nimmt ab (sinkende Datenrate). Die meisten Gäste unterhalten sich nur noch von Mund zu Ohr (geringe Reichweite). Irgendwann gehen einige Gäste aus dem Raum, weil es fast unmöglich ist, sich zu unterhalten (Ausfall von DSL-Anschlüssen aufgrund zunehmender Störungen).

Damit es nicht zu Ausfällen von DSL-Anschlüssen in Folge zu hoher Sendeleistungen kommt, gibt es eine fest definierte Grenze, die ein Aufschaukeln der Sendeleistungen verhindert. Die maximale Sendeleistung ist abhängig von der Frequenz und wird so ausgelegt, dass noch im schlechtesten Fall eine Datenübertragung möglich ist.
Liegen zwei DSL-führende Leitungen direkt nebeneinander, dann stören sie sich gegenseitig. Deshalb verteilt die Deutsche Telekom in ihrem Netz die DSL-Leitungen möglichst gleichmäßig in ihren Hauptkabeln, um Störungen zu minimieren. Je weiter sich die DSL-führenden Leitungen innerhalb des Kabels räumlich voneinander entfernt sind, desto weniger stören sie sich gegenseitig.

Um genug Abstand zwischen den DSL-führenden Leitungen zu bekommen, werden nicht alle Doppeladern eines Kabelstrangs mit DSL-Anschlüssen beschaltet. In der Praxis gibt es den Richtwert, dass nicht mehr als 50% der Doppeladern eines Kabelstrangs mit DSL-Anschlüssen beschaltet werden darf. Deshalb kommt es teilweise auch in Gebieten, die mit DSL versorgt sind zu Problemen bei der DSL-Auftragsausführung. Das Teilstück einer Leitungsstrecke zwischen Kunde und Vermittlungsstelle ist dann bereits mit zu vielen DSL-Anschlüssen belegt.

In Zukunft verschärft sich das Problem zunehmend, weil nicht nur DSL-Anschlüsse von der Deutschen Telekom, sondern auch von der Telekom-Konkurrenz geschaltet werden. Telefonanschlüsse und DSL-Anschlüsse von der Telekom-Konkurrenz werden aus der Hauptvermittlungsstelle gespeist. Das bedeutet, die Telekom-Konkurrenten haben längere Kabelwege zum Kunden. Demzufolge muss die Signalleistung erhöht werden, was wiederum Störungen für andere DSL-Anschlüsse zur Folge haben kann.

Andersherum muss die Telekom-Konkurrenz bei Neuanschlüssen die Situation vor Ort berücksichtigen. Denn der Kabelweg der Deutschen Telekom kann durch Outdoor-DSLAMs sehr viel kürzer sein. Dann ist der Signalpegel um einige Größenordnungen höher als beim Konkurrenz-Signal auf der parallel geführten Leitung. Dabei besteht die Gefahr, dass dieses starke Telekom-Signal die parallel geführten Leitungen mit den schwächeren Konkurrenz-Signalen beeinträchtigt.
In Zukunft müssen die Netzbetreiber Maßnahmen ergreifen, damit die Verträglichkeit ihrer Übertragungstechniken verbessert wird. Gegen Übersprechen und Interferenzen zwischen ADSL2- und VDSL2-beschalteten Leitungen gibt es Lösungen. Zum Beispiel dynamisches Spektrum-Management (DSM). Doch das funktioniert nicht, wenn mehrere Netzbetreiber DSL-Anschlüsse auf dem gleichen Kabelstrang schalten.

Vorläufig wird das Problem durch ein Verfahren gelöst, das sich "Downstream Power Backoff (DPBO)" nennt. Man kennt es auch unter der Bezeichnung "Power Spectrum Density Shaping" oder "PSD-Shaping". Teile des Spektrums werden auf kurzen Leitungen gezielt bedämpft, um die Pegelunterschiede auszugleichen. Die Pegelanpassung findet im DSLAM statt. Die Modems der Kunden sind davon nicht betroffen.

QUELLE

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#16 Geschrieben : Dienstag, 25. Februar 2014 20:28:32
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Wer drosselt?
Obs so stimmt, weiss ja niemand.
Aber nachlesen kann sich lohnen.
Amsel Drossel Fink und Star
pc-chaot
#17 Geschrieben : Montag, 10. Dezember 2018 12:48:28
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Beiträge: 13.831
Wohnort: zu hause
Moinmoin,
aus "aktuellem Anlaß" (Vor-Weihnachtszeit) wärm ich diesen Thread mal wieder auf.
Wer glaubt, der Clientwechsel auf 1.694 oder der Serverfarmwechsel bei Dreamload sei schuld am schlechten Speed, der sollte das hier lesen.

Die Wahrheit liegt an der Entwicklung im Internet.
Ständig neue "Streaming-Angebote" verbrauchen viel Bandbreite. Und das hauptsächlich Abends und am WE. Deswegen steht in vielen AGB der Internetprovider auch oft etwas von "....qualitätssichernden Geschwindigkeitsregulierenden Maßnahmen..."
Also, bevor ihr uns haut, fragt mal beim ISP nach oder schaut einfach in die AGB........

ERGÄNZUNG:
Google sagt dazu:
"Wie viel Bandbreite für HD Streaming?
Bei UHD-Qualität ist eine Bandbreite von ca. 15 Mbit/s notwendig. Maxdome benötig für die gleiche Qualität mehr Bandbreite. Für SD-Qualität ca. 2 Mbit/s und für HD-Qualität ca. 6 Mbit/s. Bei Netflix brauchen Sie für SD-Qualität ca. 3 Mbit/s, für HD-Qualität ca. 5 Mbit/s und für UHD-Qualität ca. 25 Mbit/s."

Und diese Streaming-Dienste werden von den ISP "priorisiert" daß heißt, während Streaming auf der "Autobahn" erfolgt, krabbeln "Normal-DSL-Sauger" auf nem Feldweg dahin......

Falls Euch das tröstet: Ich bin gerade (Freitag Nachmitteg 17 Uhr) bei einem Premium-Anbieter mit 20 Connections mit sage und schreibe 6-15mbit statt 50 unterwegs......wall

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